{"id":27,"date":"2017-12-12T16:58:02","date_gmt":"2017-12-12T16:58:02","guid":{"rendered":"http:\/\/vze-vogelzucht.de\/?page_id=27"},"modified":"2019-02-23T22:51:03","modified_gmt":"2019-02-23T21:51:03","slug":"chronik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/vze-vogelzucht.de\/?page_id=27","title":{"rendered":"Chronik"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/vze-vogelzucht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/bild_jw_01-121.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-545\" src=\"https:\/\/vze-vogelzucht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/bild_jw_01-121-961x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"235\" height=\"251\" srcset=\"https:\/\/vze-vogelzucht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/bild_jw_01-121-961x1024.jpg 961w, https:\/\/vze-vogelzucht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/bild_jw_01-121-282x300.jpg 282w, https:\/\/vze-vogelzucht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/bild_jw_01-121-768x818.jpg 768w, https:\/\/vze-vogelzucht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/bild_jw_01-121-141x150.jpg 141w, https:\/\/vze-vogelzucht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/bild_jw_01-121.jpg 1115w\" sizes=\"auto, (max-width: 235px) 100vw, 235px\" \/>\u00a0<\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-478\" src=\"https:\/\/vze-vogelzucht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/bild_jw_01-56-1024x812.jpg\" alt=\"\" width=\"315\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/vze-vogelzucht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/bild_jw_01-56-1024x812.jpg 1024w, https:\/\/vze-vogelzucht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/bild_jw_01-56-300x238.jpg 300w, https:\/\/vze-vogelzucht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/bild_jw_01-56-768x609.jpg 768w, https:\/\/vze-vogelzucht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/bild_jw_01-56-150x119.jpg 150w, https:\/\/vze-vogelzucht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/bild_jw_01-56.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 315px) 100vw, 315px\" \/><\/p>\n<p><strong>Chronik der VZE<\/strong><\/p>\n<p>Am 26. Oktober 1952 wurde der Grundstein f\u00fcr die Gr\u00fcndung der Vereinigung f\u00fcr Zucht und Erhaltung einheimischer und fremdl\u00e4ndischer V\u00f6gel e. V. gelegt.<br \/>\nSeit dieser Zeit konnten sich die Vereinsmitglieder \u00fcber zahlreiche H\u00f6hepunkte freuen; die Vereinigung musste aber auch einige negative Erfahrungen hinnehmen.<\/p>\n<p>In dieser Chronik wird der Werdegang der VZE von der Gr\u00fcndung bis in die Gegenwart und der Wandel unserer Monatszeitschrift dargestellt.<\/p>\n<p>Zur Vereinigungsgeschichte der Vogelz\u00fcchter in Deutschland<\/p>\n<p>Die Wiege der deutschen Ziergefl\u00fcgelzucht stand in Sachsen. 1919 wurde der erste Verein deutscher Ziergefl\u00fcgelz\u00fcchter gegr\u00fcndet. Die Gesch\u00e4ftsstelle befand sich im Raum Leipzig. Ein Mitteilungsblatt &#8222;Der Ziergefl\u00fcgelfreund&#8220; erschien 14-t\u00e4gig, es erhielten alle Mitglieder. 1930 wurde im Eiskellerpark zu Leipzig-Connewitz die erste deutsche Ziergefl\u00fcgelschau durchgef\u00fchrt. Ein Jahr sp\u00e4ter z\u00e4hlte der Verein bereits 400 Mitglieder.<\/p>\n<p>Der 2. Weltkrieg setzte dieser Entwicklung vorerst ein Ende. Erst 1952 schlossen sich in der damaligen DDR zum Teil die gleichen Z\u00fcchter zur Spezialzuchtgemeinschaft Ziergefl\u00fcgel und Exoten zusammen, welche sp\u00e4ter unter das Dach des VKSK genommen wurde. Diese Gemeinschaft entwickelte sich zu einer St\u00e4rke von ann\u00e4hernd 15.000 Mitgliedern Ende der 80er Jahre.<br \/>\nDie Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten wurde f\u00fcr diese Gemeinschaft, die nun als Nachfolgerorganisation &#8222;Vereinigung Ziergefl\u00fcgel- und Exotenz\u00fcchter e.V.&#8220; (VZE) genannt wurde, zu einem \u00dcberlebenskampf. \u00dcber zwei Drittel der Mitglieder verlie\u00dfen diese Gemeinschaft aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden. Nach wenigen Jahren stabilisierte sich der Mitgliederstand und wurde durch Einzelmitglieder und Vereine wieder steigend.<br \/>\nDie Vereinigung wurde offen f\u00fcr Vogelz\u00fcchter und -halter aus ganz Deutschland.<br \/>\nDie aktuelle Bezeichnung unserer Gemeinschaft lautet heute:<br \/>\nVereinigung Ziergefl\u00fcgel- und Exotenz\u00fcchter e.V.<br \/>\nVereinigung f\u00fcr Zucht und Erhaltung einheimischer und fremdl\u00e4ndischer Vogelarten.<br \/>\nSie hat derzeit ca. 4900 Mitglieder. Die H\u00e4lfte der Mitglieder sind Einzelmitglied in unserer Vereinigung, die zweite H\u00e4lfte ist \u00fcber ca. 200 Ortsvereine\/-gruppen organisiert.<br \/>\nDie VZE verfolgt gemeinsam mit den anderen Vereinigungen und Verb\u00e4nden das Ziel, Vogelhaltern und -z\u00fcchtern in Deutschland eine Heimstatt zu bieten, fachliche Anleitung f\u00fcr eine naturnahe und artgerechte Vogelhaltung zu geben die erforderliche Rechtssicherheit vor dem Gesetzgeber zu erm\u00f6glichen. Mitglieder haben die M\u00f6glichkeit zur fachlichen Weiterbildung, des Erfahrungsaustausches und des z\u00fcchterischen Wettstreits. Dabei geht es vor allem darum, Wege aufzuzeigen, die es erm\u00f6glichen, eine reichhaltige Palette an Vogelarten in ihren Gehegen zu z\u00fcchten und zu erhalten.<br \/>\nDie Zucht von Rassen domestizierter Vogelarten nach Standards erfolgt in der VZE unter strikter Einhaltung der Rechtsvorschriften, insbesondere auf dem Gebiet des Tierschutzes, und orientiert sich an ethischen Werten, wie der W\u00fcrde des Tieres und der Verantwortung des Menschen f\u00fcr das Tier in seiner Obhut.<br \/>\nDie VZE setzt sich aktiv f\u00fcr den Naturschutz ein, insbesondere f\u00fcr den Artenschutz und den Erhalt der nat\u00fcrlichen Lebensr\u00e4ume der V\u00f6gel, pflegt damit die traditionelle Vogelhaltung als kulturelles Erbe unter den aktuellen Gesichtspunkten des Tier-, Natur- und Artenschutzes.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnderjahre unserer Vereinigung<\/p>\n<p>Auf Initiative von Alfred Fichtner, Markkleeberg, wurde am 26. Oktober 1952 in Leipzig mit 71 Gr\u00fcndungsmitgliedern die &#8222;Zuchtgemeinschaft fremdl\u00e4ndischer V\u00f6gel&#8220; gegr\u00fcndet. Ihr erster Obmann wurde Alfred Fichtner, Kassierer Zfrd. Gerhard Clau\u00df, Seehausen, und Zfrd. Hans Franke, R\u00fcckmarsdorf, Schriftf\u00fchrer. Bewu\u00dft wurde der o. g. Name gew\u00e4hlt, denn man wollte alle Vogel- und Ziergefl\u00fcgelhalter erfassen.<br \/>\nVon den Gr\u00fcndungsmitgliedern sind heute noch einige unter uns und arbeiten teils aktiv mit: Oskar B\u00e4hr, Rudolf Heinrich, Helmut S\u00f6ffge sowie Helmut Schr\u00f6ter, der wegen seines versp\u00e4teten Eintreffens nicht in der Anwesenheitsliste zum Gr\u00fcndungsprotokoll erw\u00e4hnt ist.<br \/>\nKurze Zeit sp\u00e4ter wurde sie umbenannt in &#8222;Spezialzuchtgemeinschaft Ziergefl\u00fcgel und Exoten&#8220; (SZG) und unterstand dem Verband der gegenseitigen Bauernhilfe (VdgB), ab 1959 dem Verband der Kleing\u00e4rtner, Siedler und Kleintierz\u00fcchter (VKSK).<br \/>\nEine Zielstellung war die Herausgabe eines monatlichen Mitteilungsblattes sowie eines Mitgliederverzeichnisses mit einer Tierbestandsliste. Zu diesem Zweck wurden Bestandskarten an die Mitglieder ausgegeben. Der Mitgliederbeitrag betrug damals 12 Mark. Von dem \u00dcberschuss sollten Ausstellungsvolieren angeschafft werden, da die alten Volieren im Krieg verbrannt waren. Auch wurde festgelegt, viertelj\u00e4hrlich f\u00fcr alle Mitglieder eine Versammlung durchzuf\u00fchren. \u00dcber die nach dem Krieg so wichtige Futterfrage gab es ebenfalls Festlegungen.<br \/>\nSchon im ersten Rundschreiben berichtete A. Fichtner \u00fcber die dringendste aller Fragen, die Futterversorgung, da bei allen Liebhabern Futternot herrschte. Es wurde mitgeteilt, dass f\u00fcr die Zuchtgemeinschaft f\u00fcr das Jahr 1953 25 Tonnen eingeplant waren. Hirse, Glanz, Sonnenblumenkerne, Hanf und Negersaat sollten zur Auslieferung kommen.<br \/>\nAus Altersgr\u00fcnden und auch aus einer gewissen Entt\u00e4uschung aufgrund von Machtk\u00e4mpfen und Querelen schied er als Obmann auf der ersten Jahreshauptversammlung am 08. April 1955 in Leipzig aus. Sein Amt \u00fcbernahm der erfahrene Z\u00fcchter Alfred Woida aus Erfurt, der diese Funktion bis 1965 ausf\u00fchrte. Die SZG hatte zur damaligen Zeit 356 Mitglieder. Die h\u00f6chste Anzahl Mitglieder erreichte die Vereinigung in ihrer 50-j\u00e4hrigen Geschichte im Jahre 1985 mit 15006 Z\u00fcchtern in 572 Sparten (Vereinen).<br \/>\nWenn die VZE im Jahre 2012 ihren 60. Jahrestag der Gr\u00fcndung begeht, so sollte nicht vergessen werden, dass die Wurzeln der Geschichte viel weiter zur\u00fcckliegen und auch eng mit der Pers\u00f6nlichkeit von A. Fichtner verbunden sind. Bereits am 01. April 1919 wurde unter dem Vorsitz von Karl Meier aus Weimar die &#8222;Freie Vereinigung Deutscher Ziergefl\u00fcgelliebhaber&#8220; gegr\u00fcndet. Diese Vereinigung \u00e4nderte viermal ihren Namen, die letzte Bezeichnung lautete &#8222;Verein Deutscher Ziergefl\u00fcgelz\u00fcchter&#8220;, seine Mitglieder waren Z\u00fcchter von Fasanen, Zierenten, Ziertauben und exotischen V\u00f6geln. Da Herr Meier zu wenig unterst\u00fctzt wurde und ein Teil der Mitglieder die damals notwendige Steuer nicht bezahlte, wurde Herr Meier sehr ver\u00e4rgert und legte sein Amt als Vorsitzender und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer nieder.<br \/>\nHerr Spitzhofer, Nossen, \u00fcbernahm das Amt und hielt den Verein mit eigenen Geldmitteln aufrecht. Es wurde ein Mitteilungsblatt zum Tausch- und Kaufverkehr herausgegeben, das wesentlich dazu beitrug, dass die Mitgliederzahl sehr schnell von 28 im Jahre 1920 auf 420 im Jahre 1930 stieg.<br \/>\nDie erste Versammlung fand 1922 in Leipzig statt. Es folgten 1924 Hamburg, 1934 Dresden, usw. In der Hauptversammlung am 15. M\u00e4rz 1925 in Leipzig wurde erstmals ein Gesamtvorstand gebildet. Vereinsstatuten wurden ausgearbeitet. Seit 1922 war A. Fichtner lange Jahre Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Vereins. Aus Anlass des 10-j\u00e4hrigen Bestehens schrieb er in der vom Verein 14-t\u00e4gig herausgegebenen Zeitschrift &#8222;Der Ziergefl\u00fcgelfreund&#8220; einen grunds\u00e4tzlichen Beitrag. Dieser Verein f\u00fchrte auch die erste deutsche Ziergefl\u00fcgelschau vom 20. &#8211; 28. September 1930 im Eiskellerpark in Leipzig-Connewitz durch. Ausgestellt waren u.a. 12 Fasanen-, 16 Enten- und 5 G\u00e4nsearten, dazu Wildtauben und Wachteln.<\/p>\n<p>Zu dieser Zeit hatte der Verein 370 Mitglieder, die \u00fcber ganz Deutschland verstreut waren, trotzdem aber einen festen Zusammenhalt unter Leitung der bew\u00e4hrten Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung hatten. Der Tierbestand betrug damals etwa 8000 Tiere. Zur Er\u00f6ffnung der 1. Deutschen Ziergefl\u00fcgelschau begr\u00fc\u00dfte der Pr\u00e4sident des Vereins, Herr Generaldirektor Aum\u00fcller aus Delitzsch neben viel Prominenz aus staatlichen und st\u00e4dtischen Beh\u00f6rden und der Presse auch die Herren Schriftsteller Karl Neunzig, Herausgeber der &#8222;Gefiederten Welt&#8220; und seinen Sohn, Herrn Dr. R. Neunzig.<br \/>\nIn der Ansprache wurde besonders auf die ethischen Werte der Ziergefl\u00fcgelliebhaberei eingegangen, dass zu ihr viel Idealismus geh\u00f6re, dass die Freude an gut gepflegten Tieren, in sauber gehaltenen Volieren und einem gl\u00fccklichen Gedeihen der heranwachsenden Jungtiere bestehe und dass der geldliche Gewinn bei der Ziergefl\u00fcgelzucht eine Seltenheit sei.<br \/>\nDie Wirren des 2. Weltkrieges waren an die Liebhaber exotischer V\u00f6gel noch nicht vor\u00fcbergegangen, als beherzte Z\u00fcchter wieder mit dem Aufbau ihrer Zucht begannen. Der ging nur langsam vorw\u00e4rts, da Futter und Material f\u00fcr K\u00e4fige und Volieren nur zu Schwarzmarktpreisen zu beschaffen waren, doch der Wunsch, sich wieder in einer Interessengemeinschaft zusammenzuschlie\u00dfen, wuchs.<br \/>\nHerr Dr. Joachim Steinbacher, der nunmehrige Herausgeber der &#8222;Gefiederten Welt&#8220;, machte bereits 1946 mit weiteren bekannten F\u00f6rderern unserer Liebhaberei den Versuch, die Z\u00fcchter in ganz Deutschland zu organisieren. Dieser Versuch war aber noch verfr\u00fcht, die Zuchtfreunde hatten sich von den Stapazen des Krieges noch nicht erholt und ein Teil von Ihnen war noch in Kriegsgefangenschaft.<br \/>\nAm 18. April 1948 konstituierte sich unter Leitung von Leopold Keidel aus M\u00fcnchen wieder die im Jahre 1920 gegr\u00fcndete und durch den 2. Weltkrieg unterbrochene &#8222;Austauschzentrale der Exotenliebhaber und -z\u00fcchter&#8220; (AZ). Dieser AZ geh\u00f6rten 66 Zuchtfreunde unserer am 26. Oktober 1952 gegr\u00fcndeten &#8222;Zuchtgemeinschaft fremdl\u00e4ndischer V\u00f6gel&#8220; an. Weitere Zuchtfreunde schlossen sich der AZ an, bis im Jahre 1949 die Zusammenarbeit durch die Schaffung der Zonengrenzen zwischen Ost- und Westdeutschland unterbunden wurde. Damit waren wir in der damaligen Ostzone auf uns allein gestellt.<br \/>\nMit der Gr\u00fcndung der Deutschen Demokratischen Republik am 07. Oktober 1949 ergaben sich f\u00fcr die Z\u00fcchter neue Bedingungen. So stellte Zfrd. Josef Klostermeyer, Zeitz, sp\u00e4ter erster Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der SZG, im August 1952 an die Zentrale Zuchtkommission Rassegefl\u00fcgel in Berlin den Antrag, den Zusammenschluss der fr\u00fcheren AZ-Mitglieder zu einer Arbeitsgemeinschaft &#8222;Ziergefl\u00fcgel- und Exotenliebhaber&#8220; zu gestatten.<br \/>\nDieser Aufruf erschien am 19. September 1952 in der &#8222;Gefl\u00fcgleb\u00f6rse&#8220;. Inzwischen hatten sich auch Berliner Z\u00fcchter zusammengefunden und am 20. Oktober 1952 eine Gruppe durch den Zuchtfreund Albin Fischer aus H\u00f6hnow bei Berlin gebildet. Der Berliner Verein schloss sich dann der sechs Tage sp\u00e4ter gegr\u00fcndeten SZG an.<br \/>\nA. Fichtner hatte bereits 1946 und 1948 mit Aufrufen versucht, eine Spezialaufzuchtgemeinschaft zu gr\u00fcnden, denen aber zu wenig Zuchtfreunde folgten.<br \/>\nIn seinem Referat auf der Gr\u00fcndungsversammlung am 26. Oktober 1952 hob A. Fichtner u.a. hervor, dass der Aufruf von Herrn Zausch aus Halle, ein bekannter und erfahrener Kanareinz\u00fcchter und Organisator der SZG Kanarien, die Liebhaber von Exoten wieder mobil machte. Auch er wollte durch den Zusammenschluss der Exotenliebhaber eine Zuchtgemeinschaft ins Leben rufen. Viele alte Exotenliebhaber baten dann A. Fichtner um die Gr\u00fcndung einer SZG Ziergefl\u00fcgel und Exoten, da er bekannt sei und Erfahrung h\u00e4tte. Trotz seines hohen Alters stellte er sich der Aufgabe und dankte auf der Gr\u00fcndungsversammlung den Herren Zausch und Raschke f\u00fcr die Unterst\u00fctzung des Vorhabens.<\/p>\n<p>Eine Kulturtradition unseres Volkes<\/p>\n<p>Vogelhaltung und Zucht ist mehr als die Befriedigung eines individuellen Bed\u00fcrfnisses. Sie geh\u00f6rt zur Kulturtradition unseres Volkes.<br \/>\nSeit die Heimarbeiter im Harz oder Th\u00fcringer Wald die heimischen Wildv\u00f6gel oder Kanarien in ihre tristen Wohnungen nahmen und sich daran erfreuten, sind viele Liebhaber- und Z\u00fcchtergenerationen gekommen und gegangen, wenn auch heute unter anderen und besseren Bedingungen und Voraussetzungen. Die Liebe zum Gesch\u00f6pf und seine verantwortungsvolle Bertreuung durch den Menschen waren und bleiben die Triebfelder unseres Tuns. Dazu schrieb der Altmeister der Vogelliebhaberei, Karl Neunzig, im Jahre 1921: &#8222;Die Neigung, V\u00f6gel in der H\u00e4uslichkeit zu halten, wurzelt besonderes in unserer schweren Zeit, wird kein Einsichtiger verkennen. Das Recht, V\u00f6gel zu halten, legt auch die Pflichten auf, Ihre sachgem\u00e4\u00dfe und gewissenhafte Erf\u00fcllung zu erm\u00f6glichen, ist die vornehmste Aufgabe eines Jeden.&#8220;<\/p>\n<p>Heute gibt es f\u00fcr die Vogelhaltung und -zucht neue Bedingungen. Mehr als bisher werden wir uns den Anforderungen der Gegenwart und Zukunft stellen m\u00fcssen mit dem Ziel, als Z\u00fcchterorganisation unseren Mitgliedern die Fortf\u00fchrung ihrer sinnvollen z\u00fcchterischen Arbeit und die sachgerechte Pflege unserer gefiederten Freunde zu sichern. Dazu geh\u00f6ren vorrangig der Arten- und Biotopschutz sowie Erhaltungszuchtprogramme. Die Europ\u00e4ische Union macht uns Mut, diese Bem\u00fchungen \u00fcber bisherige Grenzen hinweg erfolgreich zu gestalten. Auch der Gegenwind aus manchen Richtungen wird uns nicht hindern, unserer Herzenssache als Vogelz\u00fcchter treu zu bleiben. Dabei ist die Gemeinschaft und der Zusammenhalt zu pflegen und jeder Einzelne muss sich verpflichtet f\u00fchlen.<br \/>\nMit der vorliegenden Schrift soll der Versuch unternommen werden, eine bisherige L\u00fccke in der Aufzeichnung der Geschichte unserer Vereinigung zu schlie\u00dfen.<br \/>\nAbgesehen von Einzelbeitr\u00e4gen in unserer Monatszeitschrift und einigen Versuchen der Intressengemeinschaften zu Jubil\u00e4en wurde die Geschichte noch nie komplex dargestellt, obwohl gerade diese zum tieferen Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die faszinierende Entwicklung unserer Liebhaberei unerl\u00e4sslich ist. Gro\u00dfer Dank gilt allen, die mit gro\u00dfem Aufwand verstreut und l\u00fcckenhaft vorhandene Materialien recherchierten und dokumentierten.<\/p>\n<p>Alfred Fichtner<\/p>\n<p>Mitglieds-Nr. 1<\/p>\n<p>geb.30.09.1881 in Oetzsch<br \/>\ngest. 14.11.1971 in Taucha<\/p>\n<p>26.10.1952 &#8211; 08.04.1955 Gr\u00fcnder und Obmann zun\u00e4chst der Zuchtgemeinschaft fremdl\u00e4ndischer V\u00f6gel sp\u00e4ter der Spezialzuchtgemeinschaft Ziergefl\u00fcgel und Exoten.<br \/>\nEr kann als ein Altmeister der modernen Vogelliebhaberei in Deutschland bezeichnet werden. Seit seiner Jugend pflegte und z\u00fcchtete er Ziergefl\u00fcgel, Prachtfinken, Wellensittiche und Waldv\u00f6gel. Zahlreiche Publikationen, u.a. \u00fcber die damals sehr seltene Zucht der Rotschulterente in der &#8222;Gefiederten Welt&#8220;.<\/p>\n<p>Alfred Woida<\/p>\n<p>Mitglieds-Nr. 6<\/p>\n<p>geb. 10.01.1901 in Erfurt<br \/>\ngest. 26.05.1986<\/p>\n<p>08.04.1955 &#8211; 19.06.1965 Obmann der Spezialzuchtgemeinschaft Ziergefl\u00fcgel und Exoten. Sein Hauptinteresse galt den australischen Sittichen, Fasanen und dem Wassergefl\u00fcgel. Seit 1923 war er Mitglied des Vereins Mitteldeutscher Ziervogelz\u00fcchter und Exotenliebhaber, Sitz Chemnitz. 1927 &#8211; 1935 war er dessen Vorsitzender f\u00fcr das Land Th\u00fcringen. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Goldene Ehrennadel der SZG, Ehrenmitglied der SZG, Ehrennadel der Prager Vereinigung der Vogelz\u00fcchter.<br \/>\nWurde am 19.06.1965 zum Ehrenmitglied der SZG ernannt.<\/p>\n<p>Karl-Heinz Jobst<\/p>\n<p>Mitglieds-Nr. 756<\/p>\n<p>geb. 12.12.1928 in Niedergebra<br \/>\ngest. 28.11.1999<\/p>\n<p>19.06.1965 &#8211; 12.04.1992 Obmann der Spezialzuchtgemeinschaft Ziergefl\u00fcgel und Exoten, seit 25.03.1990 Vorsitzender der Vereinigung Ziergefl\u00fcgel- und Exotenz\u00fcchter e.V.<br \/>\nEr hielt damit \u00fcber 27 Jahre, d.h. die l\u00e4ngste Zeit, den Vorsitz in unserer Gemeinschaft.<br \/>\nSein Hauptinteressengebiet waren die australischen Sittiche und die Weichfresser. Von 1957 &#8211; 1965 war er Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der SZG, seit 1959 Mitglied der Zentralen Zuchtkommission. Er wurde mit allen Auszeichnungen der SZG\/VZE geehrt und wurde 1993 zum Ehrenvorsitzenden ernannt.<\/p>\n<p>Gerhard R\u00f6sler<\/p>\n<p>Mitglieds-Nr. 6914<\/p>\n<p>geb. 30.03.1927 in Gosen<br \/>\ngest. 23.03.2000<\/p>\n<p>12.04.1992 &#8211; 27.04.1997, Vorsitzender der Vereinigung Ziergefl\u00fcgel- und Exotenz\u00fcchter e.V.<br \/>\nSein Hauptinteresse galt den Rasse- und Wildtauben, Papageien und Finken. 26 Jahre war er Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der SZG. Zahlreiche Publikationen sind von ihm erschienen. 1996 kam von ihm das Standardwerk &#8222;Wildtauben der Erde&#8220; heraus. Er wurde mit allen Auszeichnungen der SZG\/VZE geehrt und wurde am 27.04.1997 als Ehrenvorsitzender ernannt.<\/p>\n<p>Dr. Ernst G\u00fcnther<\/p>\n<p>Mitglieds-Nr. 29153<\/p>\n<p>geb. 02.04.1938<\/p>\n<p>27.04.1997 &#8211; &#8230; Vorsitzender der Vereinigung Ziergefl\u00fcgel- und Exotenz\u00fcchter e.V.<br \/>\nSeit Jahren Vorsitzender des Vereins Naumburg.<br \/>\nZ\u00fcchterinteressen: Exotische Weichfresser, H\u00fchnerv\u00f6gel und Wasserziergefl\u00fcgel<br \/>\nWissenschaftliche Interessen: Arten- und Tierschutz, Ethik<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dr. Niels Mensing<\/p>\n<p>Mitglieds-Nr.<\/p>\n<p>geb.11.04.1982 in Magdeburg<br \/>\nSeit April 2014 Pr\u00e4sident.<\/p>\n<p>Dr. Mensing ist Tierarzt mit eigener Praxis in Magdeburg.<\/p>\n<p>Unsere Monatszeitschrift im Wandel der Zeiten<\/p>\n<p>Mit der Gr\u00fcndung unserer Vereinigung wurde sofort der Wunsch nach einem eigenen Mitteilungsblatt laut. Verst\u00e4ndlich schon deshalb, weil es zur damaligen Zeit kaum Literatur oder spezielle Fachzeitschriften gab, man au\u00dferdem ein Mitteilungsbed\u00fcrfnis innerhalb der Gemeinschaft hatte, welches es zu befriedigen galt.<br \/>\nSo erschien bereits im Dezember 1952 das erste Blatt im wahrsten Sinne des Wortes im Format A5 vierseitig mit dem Gr\u00fcndungprotokoll und den bevorstehenden Aufgaben.<br \/>\nDas Rundschreiben Nr.1 erschien dann im Jan.\/Febr. 1953, dem bis Ende 1954 noch f\u00fcnf weiter folgten. Es folgte eine einj\u00e4hrige Pause. Erst mit der \u00dcbernahme des Vorsitzes durch Zfrd. Alfred Woida gelang es im Dezember 1955 das erste Rundschreiben, so wurde es damals offiziell genannt, herausgegeben.<br \/>\nKurioserweise gab es somit dreimal das erste Rundschreiben. Ab Januar 1956 wurde offiziell unser Organ &#8222;Ziergefl\u00fcgel und Exoten&#8220; unter der Herausgeberschaft der Spezialzuchtgemeinschaft Ziergefl\u00fcgel und Exoten benannt.<br \/>\nErster Redakteur seit Dezember 1955 bis zu seinem Tode war unser unvergessener Zuchtfreund Hans-Joachim Peters aus Eisleben, der das Schiff &#8222;Mitteilungsblatt der SZG&#8220; durch viele St\u00fcrme und manche Klippe steuerte. Man bedenke, dass zu dieser Zeit noch eine Lizenz des Presseamtes des Ministerrates der DDR und die monatliche Freigabe eines Papierkontigentes f\u00fcr den Druck notwendig waren und jede Ausgabe durch den Zentralvorstand des VKSK zensiert wurde.<br \/>\nDie Nachfolge trat im Mai 1989 Zfrd. Hans-Joachim W\u00f6hrmann an, der die Schriftleitung bis zum heutigen Tag hat.<br \/>\nVon Januar 1956 bis zum Dezember 1967 nannte man das Mitteilungsblatt ganz offiziell Rundschreiben, eine Bezeichnung, die sich bis heute bei unseren \u00e4lteren Mitgliedern gehalten hat. Ab Januar 1968 wurde es dann unter ver\u00e4ndertem Format (16-24 cm) wieder offiziell in Monatszeitschrift umbenannt, der Titel &#8222;Ziergefl\u00fcgel und Exoten&#8220; blieb. Auch die Ansicht ver\u00e4nderte sich etwas. Die Titelseite erhielt oben und unten einen 6 bzw. 7 cm breiten gr\u00fcnen Balken. Dies frischte das Gesamtbild trotz schlechter Papierqualit\u00e4t zumindest \u00e4u\u00dferlich etwas auf.<\/p>\n<p>Der Inhalt stand dazu im Gegensatz, denn er war von allerbester G\u00fcte. Unsere Zuchtfreunde berichteten frei und offen \u00fcber ihre Erfahrungen in Haltung und Zucht, verrieten Tricks und Kniffe, erteilten Rat an jedermann.<br \/>\nBis zum Heft 6\/1990 (die ersten sechs Hefte 1990 hatten rote Balken) blieb das Format A5, druckte jedoch einen farbigen Umschlag mit Titelbild und der Rubrik &#8222;Portr\u00e4t&#8220; auf der vierten Umschlagseite. Der Inhalt wurde aus Kostengr\u00fcnden weiterhin schwarz gedruckt.<br \/>\nMit Heft 7\/1993 wurde eine Serie als Einlage in Farbe unter dem Titel &#8222;Papageien &#8211; Gegenwart und Zukunft&#8220; er\u00f6ffnet. Autor war Zfrd. J\u00fcrgen Oertel aus Einsiedel. Diese Serie ging bis zum Heft 2\/1998 und war ein ganz hervorragender Beitrag zur fachlichen Weiterbildung unserer Z\u00fcchter, zumal auch die M\u00f6glichkeit zur Sammlung in einem sprziellen Ringhefter bestand.<br \/>\nAb Februar 1999 wurde dann schrittweise der Innenteil zum Teil in farbigem Druck ausgef\u00fchrt, zwischenzeitlich konnte auch die Seitenzahl kontinuierlich auf 32 Seiten gesteiger werden. Ab Heft 10\/2002 folgte die Serie &#8222;Wasservogelhaltung&#8220;.<br \/>\nBleibt uns die Hoffnung, dass auch der 50. Jahrgang (2005) unserer Monatszeitschrift Literaturangebote mit ge\u00e4nderter Aufgabenstellung w\u00fcrdig in die Geschichte unserer Vereinigung einf\u00fcgt. Sie war, ist und bleibt f\u00fcr den \u00fcberwiegenden Teil unserer Mitglieder ein Bindeglied und angesichts der teils weiten \u00f6rtlichen Entfernungen zwischen unseren Zuchtfreunden eine M\u00f6glichkeit der Kommunikation.<\/p>\n<p>Des Weiteren finden Sie auch n\u00e4here Informationen zu den Tr\u00e4gern hoher Auszeichnungen.<\/p>\n<p>Tr\u00e4ger der Alfred-Fichtner-Plakette<br \/>\nEdgar Ackermann, Brandshagen<\/p>\n<p>geboren am 28. M\u00e4rz 1938<br \/>\nMitglieds-Nr 2976<br \/>\n1965 bis 1990 Vorsitzender der Sparte Ziergefl\u00fcgel- und Kanarienz\u00fcchter in Brandshagen. Er wurde 1966 Zuchtrichter f\u00fcr Farbe- und Gestaltskanarien und war von 1968 bis 1997 Zuchtrichterobmann der SZG Kanarien sowei langj\u00e4hriges Mitglied der zentralen Zuchtkommission des VKSK, deren Obmann er 1982 wurde. Mitarbeit am Standardheft des VKSK. Von 1990 bis 2008 war er Vorsitzender unserer Revisionskommission.<\/p>\n<p>Oskar B\u00e4hr, Ro\u00dfwein<\/p>\n<p>geboren am 26. Januar 1926<br \/>\nMitglieds-Nr. 23 &#8211; Gr\u00fcndungsmitglied<br \/>\nZuchtrichter der VZE seit 1961 und damit Dienst\u00e4ltester in der AG Zuchtrichter. Mitglied der Revisionskommission der VZE seit 1990. \u00dcber 20 Jahre Vorsitzender bzw. Leitungsmitglied im Liebhaber- und Vogelz\u00fcchterverein Waldheim und Umgebung. 62 Jahre aktiver Vogelz\u00fcchter. VZE-Bundesmeister f\u00fcr Schau-WS 1998.<\/p>\n<p>G\u00fcnter Bookhagen, Anklam<\/p>\n<p>geboren am 27. August 1934<br \/>\nMitglieds-Nr. 4975<br \/>\n1961 Mitbegr\u00fcnder der Anklamer Sparte, seit 1977 deren Vorsitzender. 19 Jahre (1972 &#8211; 1990) Zuchtwart des Bezirkes Neubrandenburg, dann Mitglied der Landesleitung in Mecklenburg-Vorpommern. Erfolgreicher Aussteller bei Landes- bzw. zentralen Ausstellungen.<\/p>\n<p>Dr. Wolgang Grummt, Berlin<\/p>\n<p>geboren am 22. August 1932, verstorben am 07. Januar 2013<br \/>\n1951 &#8211; 1956 Biologiestudium an der Universit\u00e4t in Leipzig,<br \/>\n1956 &#8211; 1997 Kurator f\u00fcr V\u00f6gel, ab 1982 stellvertretender Direktor im Tierpark Berlin mit vielen Welt- und Europa-Erstzuchten, privat Zucht von Gras-, Vielfarben- und Schwalbensittichen, Vorsitzender der Weltfasanengesellschaft Sektion Deutschland, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Loro Parque Fundacion, Ehrenmitglied des Deutschen und Internationalen Zoodirektorenverbandes, Chefredakteur &#8222;Der Zoologische Garten&#8220;, Fachberater &#8222;Gefiederte Welt&#8220;, ca. 220 wissenschaftliche und popul\u00e4rwissenschaftliche Publikationen.<\/p>\n<p>Rudolf Heinrich, Eisleben \u2020<\/p>\n<p>VZE-Mitglieds-Nr. 187 &#8211; Gr\u00fcndungsmitglied<br \/>\n1954 bis 1991 Ringwart unserer Vereinigung, 1965 bis 1975 Versand des Rundschreibens bzw. der Monatszeitschrift, von 1990 bis 2002 Vorsitzender des Ehrenrates der VZE.<\/p>\n<p>Gerhard Heyne, Leipzig<\/p>\n<p>geboren am 26. Januar 1928<br \/>\nVZE-Mitglieds-Nr. 149 &#8211; Zeitzeuge von Alfred Fichtner<br \/>\nSeit 1958 Funktionen im \u00f6rtlichen Vogelverein Leipzig-Stadt, sp\u00e4ter im Verein Markkleeberger Vogelfreunde e. V.<br \/>\n1973 &#8211; 1990 Mitglied der IG Schau-WS, erfolgreicher Z\u00fcchter von Agaporniden, Gold- und Jagdfasanen, Schau-WS; Neophemaarten und Gro\u00dfsittichen.<br \/>\nBei allen Bundesausstellungen der VZE in Leipzig-Markkleeberg eine verl\u00e4ssliche Hilfe beim Auf- und Abbau.<\/p>\n<p>Hans-J\u00fcrgen Kalkstein, Stendal<\/p>\n<p>geboren am 4 M\u00e4rz 1933<br \/>\nVZE-Mitglieds-Nr. 673<br \/>\nDDR-Erstzucht 1968 mit Braunr\u00fcckenelsterchen, gute Zuchterfolge mit seltenen Prachtfinken, europ\u00e4ischen Wildv\u00f6geln und exotischen Weichfressern, verschiedene Leitungsfunktionen im Stendaler Verein, seit 1962 freundschaftliche Verbindung zu tschechischen Zuchtfreunden, insbesondere zum Prager Club.<\/p>\n<p>Manfred K\u00e4stner, Nohra<\/p>\n<p>geboren am 16. April 1945<br \/>\nVZE-Mitglieds-Nr. 10989<br \/>\nSeit 1976 Leitung der IG Wasserziergefl\u00fcgel, seit 1992 stellvertretender Vorsitzender und Beauftragter f\u00fcr Artenschutz der VZE, mehrere Publikationen in Fachzeitschriften, Autor des Buches &#8222;Gr\u00fcndelenten&#8220;.<\/p>\n<p>Wolfgang Kie\u00dfling, Puerto de la Cruz<\/p>\n<p>geboren am 7. September 1937 in Gera<br \/>\nGr\u00fcndete 1972 den Loro Parque auf Teneriffa in Puerto de la Cruz, den gr\u00f6\u00dften Papageienpark der Welt. Er ist Gr\u00fcnder der Stiftung &#8222;Loro Parque Fundaci\u00f3n&#8220; in der alle V\u00f6gel des Loro Parques eingebracht werden und unter deren Namen und Leitung viele Erhaltungsprogramme f\u00fcr gef\u00e4hrdete Arten laufen.<\/p>\n<p>Hartmut Kolbe, Rosslau<\/p>\n<p>geboren am 5. April 1938<br \/>\nVZE-MItglieds-Nr. 23898<br \/>\nSeit 1964 Anatidenhaltung, langj\u00e4hriges Mitglied der IG Wasserziergefl\u00fcgel, bekannter Fachreferent und erfahrener Organisator der beiden international beachteten Antatidensymposien der VZE. Seine Hauptpublikationen &#8222;Die Entenv\u00f6gel der Welt&#8220; in f\u00fcnf Auflagen zwischen 1972 und 1999, &#8222;Wasserv\u00f6gel in Freiland und Gehege&#8220; (1977\/78) in deutscher und englischer Sprache, &#8222;Erstimporte, markante Punkte fr\u00fcher Haltungen sowie Erstzuchten der Entenv\u00f6gel in Deutschland bis zum Jahresende 2000&#8220; im Zoologischen Garten N.F. 71 (2000) S. 243-265, 335-353.<\/p>\n<p>Christian M\u00f6ller, Erfurt<\/p>\n<p>geboren am 23. November 1943<br \/>\nVZE-Mitglieds-Nr. 7582<br \/>\nProfilierter Z\u00fcchter von H\u00fchnerv\u00f6geln, Vorsitzender des Vereins Erfurt-Nord von 1993 bis 1999, Auszeichnung f\u00fcr 26 Erstzuchten verschiedener Fasane, zahlreiche Publikationen u. a. den Fasanenteil im Jahreskalender f\u00fcr Vogelliebhaber 1989, den Fasanenteil im Lexikon der Vogelhaltung von Dr. F. Robiller 1986 sowie die \u00dcberarbeitung der 7. &#8211; 10. Auflage des Buches &#8222;Fasanen, Pfauen, Perlh\u00fchner und andere Wildh\u00fchner&#8220; von Dr. Hans von B\u00f6tticher.<\/p>\n<p>Stanislav Rakos, Prag<\/p>\n<p>geboren am 18. Mai 1931<br \/>\nVZE-Mitglieds-Nr. 42426<br \/>\nSeit 1945 erfolgreicher Z\u00fcchter von Kanarienv\u00f6geln, Prachtfinken, australischen Papageienv\u00f6geln und Schauwellensittichen. Seit 1960 Initiator freundschaftlicher Beziehungen des Klubs der Freunde exotischer V\u00f6gel Prag und des WS-Klubs Prag mit unseren Ortsvereinen in Stendal, Erfurt-Nord, Magdeburg und B\u00f6hlen.<\/p>\n<p>Gerhard Reinhardt, Delitzsch \u2020<\/p>\n<p>geboren am 4. Dezember 1918, verstorben am 31. Januar 2004<br \/>\nVZE-Mitglieds-Nr. 354 seit 1953<br \/>\nLangj\u00e4hriger 2. sp\u00e4ter 1. Zuchtwart der SZG und Organisator zahlreicher Wochenendschulungen f\u00fcr die damaligen Bereichszuchtwarte der DDR, \u00fcber Jahrzehnte als Zuchtrichter t\u00e4tig, erhielt auf Bewertungen viele Medaillen f\u00fcr Schauwellensittiche und Finken.<\/p>\n<p>Dr. Franz Robiller, Weimar<\/p>\n<p>geboren am 19. November 1940<br \/>\nVZE-Mitglieds-Nr. 4594<br \/>\nSeit Jugendalter gilt das Intresse der Ornithologie, dem Naturschutz und der Naturfotografie. \u00dcber viele Jahrzehnte Pflege und Zucht von V\u00f6geln zahlreicher Arten, seit 1981 des Steinkauzes in 24 Volieren f\u00fcr die Wiederansiedlung und Bestandsaufstockung in Th\u00fcringen. Zahlreiche ornithologische Exkursionen auf allen Kontinenten, seit 1993 Mitglied der Fachredaktion der &#8222;Gefiederten Welt&#8220;, Forschung auf dem Gebiet der Endokrinologie der Vogelschilddr\u00fcse, weit \u00fcber 100 Ver\u00f6ffentlichungen in Fachzeitschriften, Autor, Mitautor und Herausgeber von 21 B\u00fcchern, u. a. vom &#8222;Lexikon der Vogelhaltung&#8220; und der dreib\u00e4ndigen Monographie &#8222;Papageien&#8220;.<\/p>\n<p>Helmut Schr\u00f6ter, Altenburg \u2020<\/p>\n<p>geboren am 31. Januar 1919, verstorben am 05. April 2007<br \/>\nVZE-Mitglieds-Nr. 93 &#8211; Teilnehmer an der Gr\u00fcndungsveranstaltung<br \/>\nSeit 1959 Mitglied der IG Prachtfinken, an deren Fachtagungen er bis heute regelm\u00e4\u00dfig teilnimmt. 1961 Mitbegr\u00fcnder der Sparte Greiz, aus beruflichen Gr\u00fcnden seit 1963 in der Sparte Altenburg, wo er 15 Jahre Vorsitzender war. In den 80er Jahren fertigte er 44.000 Einstecktaschen f\u00fcr Bewertungskarten und brachte diese zum Versand an alle Sparten. Noch heute organisiert er die Hilfe der Bundesausstellungen durch seinen Ortsverein in Altenburg.<\/p>\n<p>Karl Heinz Spitzer, Mosbach<\/p>\n<p>geboren am 17. Januar 1928<br \/>\nMitglied der AZ seit 1954, 8 Jahre 2. Vorsitzender der AZ,<br \/>\n1983 &#8211; 1998 Pr\u00e4sident der AZ, dann Ernennung zum Ehrenpr\u00e4sidenten, Gr\u00fcndungsmitglied des BNA und deren Vizepr\u00e4sident seit 1985.<br \/>\nAutor der Fachb\u00fccher &#8222;Gro\u00dfsittiche&#8220; und &#8222;Sperlingspapageien&#8220;.<\/p>\n<p>Dr. Joachim Steinbacher, Bad Homburg \u2020<\/p>\n<p>geboren am 18. November 1911, verstorben am 31. Juli 2005<br \/>\nEr studierte von 1931 &#8211; 1937 in Berlin u. a. Zoologie und Botanik und war 1934 &#8211; 1938 Doktorand bei Prof. Stresemann am Zoologischen Museum, arbeitete an den Vogelwarten Rossitten und Helgoland sowie im Zoologischen Garten in Berlin, 1940 &#8211; 1945 war er Assistent am Zoologischen Forschungsinstitut Museum A. Koenig in Bonn, danach Volont\u00e4r am Zoologischen Institut in Marburg und am Forschungsinstitut Senckenberg in Frankfurt\/Main.<br \/>\nVon 1938 &#8211; 2005 war er Herausgeber der Zeitschrift &#8222;Gefiederte Welt&#8220;.<br \/>\nUmfangreiches literarisches Schaffen. In den letzten Lebensjahren entwickelte er gro\u00dfe Aktivit\u00e4ten zur Erhaltung der Seeschwalben auf den Seychellen.<\/p>\n<p>Axel Stransky, Pirna<\/p>\n<p>geboren am 5. Juli 1941<br \/>\nVZE-Mitglieds-Nr. 7347<br \/>\nZuchtrichter seit 1967, in seinem Ortsverein 1968 &#8211; 1980 Zuchtwart, seit 1981 Vorsitzender.<br \/>\nViele Jahre Mitglied der Bezirkszuchtkommission Ziergefl\u00fcgel und Exoten Dresden.<br \/>\nAussteller von Papageienv\u00f6gel auf unz\u00e4hligen nationalen und internationalen Ausstellungen.<\/p>\n<p>Anita W\u00f6hrmann, Spremberg<\/p>\n<p>geboren am 30. M\u00e4rz 1941<br \/>\nVZE-Mitglieds-Nr. 21320<br \/>\nMitglied des Gesamtvorstandes von 1974 &#8211; 2001, Schriftf\u00fchrer der SZG\/VZE von 1974 &#8211; 1992, danach Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der VZE bis 2001. Publikationen in der Monatszeitschrift der SZG\/VZE. Mitarbeit und Organisation von 27 DDR- bzw. Bundesausstellungen. In der Vogelzuchtanlage f\u00fcr Prachtfinken und Weichfresser der Familie gelangen u. a. 8 Erstzuchten innerhalb der SZG\/VZE. F\u00fcr Pr\u00e4sentationen auf zentralen Ausstellungen im In- und Ausland erhielt das Z\u00fcchterehepaar viele Ehrenpreise und Diplome.<\/p>\n<p>Hans-Joachim W\u00f6hrmann, Spremberg<\/p>\n<p>geboren am 12. September 1939<br \/>\nVZE-Mitglieds-Nr. 12453<br \/>\nSeit 1970 Mitglied des Gesamt- und seit 1989 des Hauptvorstandes, bis 1990 \u00fcber zwanzig Jahre Vorsitzender der IG Prachtfinken, 1975 &#8211; 1990 2. SZG-Zuchtwart, seit 1972 Zuchtrichter f\u00fcr alle domestizierten Arten, Redakteur der Monatszeitschrift seit 1989, stellvertretender Vorsitzender der VZE seit 1998. Seit 1970 verantwortlicher Mitorganisator und neunmal Ausstellungsleiter bei DDR- bzw. Bundesausstellungen der VZE, auf denen er gemeinsam mit seiner Ehefrau f\u00fcnfmal mit dem Staats- bzw. Bundespreis f\u00fcr hervorragende z\u00fcchterische Leistungen ausgezeichnet wurde. Autor der Monografie &#8222;Papageiamadinen&#8220; und zahlreicher Publikationen in allen ornithologischen Fachzeitschriften Deutschlands. 2007 Preis f\u00fcr Tropenornithologie.<\/p>\n<p>Herbert Zschake, Demmin<\/p>\n<p>geboren am 14. Januar 1923, verstorben am 24. Januar 2009<br \/>\nVZE-Mitglieds-Nr. 7230<br \/>\nGr\u00fcndungsmitglied des Ortsvereins Demmin, deren Vorsitzender von 1960 &#8211; 1996, plante und baute 1961 eine Gemeinschaftszuchtanlage in Demmin, langj\u00e4hriger Vorsitzender der Kreiszuchtkommission und Mitglied der Bezirkszuchtkommission, bekleidete bis zu seinem Tod noch ein Aktivposten des Vereins in Demmin, insbesondere bei der Durchf\u00fchrung der dortigen Bundesausstellungen der VZE, erfolgreicher Teilnehmer an Meisterschaftsbewertungen f\u00fcr domestizierte Prachtfinken.<\/p>\n<p>Dr. Ernst G\u00fcnther<\/p>\n<p>geboren am 2. April 1948<br \/>\nVZE-Mitglieds-Nr. 29153<br \/>\nSeit 1997 1. Vorsitzender der VZE. Hat sich mit ganzer ihm zur Verf\u00fcgung stehender Kraft f\u00fcr das Ansehen der VZE eingesetzt. Mit seiner Fachkompetenz, seiner Seriosit\u00e4t sowie seinem ausgepr\u00e4gten Standpunkt zur Vogelhaltung in Menschenobhut ist er ein hervorragender Repr\u00e4sentant der VZE.<\/p>\n<p>Vereine als Tr\u00e4ger der Fichtner-Plakette<\/p>\n<p>Altenburger Ziergefl\u00fcgel-, Exoten-und Kanarienverein e. V.<br \/>\nBad Liebenwerdaer Vogelfreunde 1957 e. V.<br \/>\nZiergefl\u00fcgel- und Vogelliebhaber Verein 1958 e. V. Bernburg<br \/>\nVerein Ziergefl\u00fcgel- und Exotenz\u00fcchter e. V. Demmin<br \/>\nVerein der Vogelliebhaber Erfurt Nord e. V.<br \/>\nVerein Ziergefl\u00fcgel und Exoten Haldensleben 1955 e. V.<br \/>\nMarkkleeberger Vogelfreunde e. V.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Chronik der VZE Am 26. Oktober 1952 wurde der Grundstein f\u00fcr die Gr\u00fcndung der Vereinigung f\u00fcr Zucht und Erhaltung einheimischer und fremdl\u00e4ndischer V\u00f6gel e. V. gelegt. Seit dieser Zeit konnten sich die Vereinsmitglieder \u00fcber zahlreiche H\u00f6hepunkte freuen; die Vereinigung musste aber auch einige negative Erfahrungen hinnehmen. In dieser Chronik\u2026<\/p>\n<p class=\"continue-reading-button\"> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/vze-vogelzucht.de\/?page_id=27\">wei\u00adter\u00adle\u00adsen<i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":171,"menu_order":43,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-27","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack-related-posts":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vze-vogelzucht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/27","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vze-vogelzucht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/vze-vogelzucht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vze-vogelzucht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vze-vogelzucht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=27"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/vze-vogelzucht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/27\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vze-vogelzucht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/171"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vze-vogelzucht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=27"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}